Gemeinsam für die Zukunft

Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Wohnraum langfristig zu sichern, Quartiere lebenswert zu gestalten und unseren Gebäudebestand verantwortungsvoll weiterzuentwickeln. Als Wohnungsunternehmen übernehmen wir Verantwortung für Menschen, Gebäude und Nachbarschaften – heute und in Zukunft.

Ökonomisch. Sozial. Ökologisch.

Als Wohnungsunternehmen tragen wir Verantwortung für Menschen, Gebäude und Quartiere. Deshalb berücksichtigen wir bei unseren Entscheidungen wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte gleichermaßen. Dazu gehören die langfristige Sicherung bezahlbaren Wohnraums, Investitionen in unseren Gebäudebestand sowie die Weiterentwicklung lebenswerter Quartiere. 

Ein wichtiger Schwerpunkt ist dabei die energetische Modernisierung bestehender Gebäude und die Entwicklung neuer Wohnprojekte. Gleichzeitig verstehen wir bezahlbaren Wohnraum, soziale Durchmischung und stabile Nachbarschaften als zentrale Bestandteile unseres unternehmerischen Handelns. 

Als Vermieterin, Bauherrin und Arbeitgeberin übernehmen wir Verantwortung in unterschiedlichen Bereichen. Diese Verantwortung spiegelt sich auch in unserem Strategiehaus wider, das die Handlungsfelder Ökonomie, Ökologie und Soziales miteinander verbindet. Sie bilden den Rahmen für unsere Entscheidungen und die langfristige Entwicklung unseres Unternehmens. 

Wir sind überzeugt, dass eine ausgewogene Berücksichtigung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Aspekte die Grundlage für eine langfristig erfolgreiche Unternehmensentwicklung ist.

Strategiehaus Aachener SWG

Nachhaltigkeitsstrategie-Haus Aachener SWG. Dach: Unternehmensauftrag + Schlagworte (Klima, Kunden etc.). Hauptteil: Neubau, Wohnungswirtschaft, Organisation + interne Handlungsfelder (Modernisierung, Compliance).
Klimaschutz

Energieverbrauch und CO₂-Emissionen im Fokus

Steigende Energiekosten und neue gesetzliche Anforderungen stellen Mieterinnen und Mieter sowie Wohnungsunternehmen vor große Herausforderungen. Deshalb beschäftigen wir uns intensiv mit der energetischen Entwicklung unseres Gebäudebestands.

Das dafür gegründete Team “Nachhaltigkeit” koordiniert Themen wie CO₂-Bilanzierung, Energieverbrauch und Bestandsmodernisierung. Dabei werden technische, wirtschaftliche und regulatorische Rahmenbedingungen bewertet und Potenziale für den Gebäudebestand analysiert.

Grundlage hierfür ist die regelmäßige Auswertung von Energie- und Emissionsdaten. Auf dieser Basis werden Maßnahmen für die Weiterentwicklung des Bestands geprüft und umgesetzt.

energetische Modernisierung

Modernisierung im Bestand – Bilderstöckchen im Wandel

Achtzehn Wohnblöcke mit insgesamt 410 Wohnungen der Aachener prägen das Quartier Bilderstöckchen seit den 1960er Jahren. Mit Investitionen von rund 60 Millionen Euro wurde die Siedlung umfassend modernisiert und energetisch weiterentwickelt.

Durch die umgesetzten Maßnahmen können nach den zugrunde liegenden Berechnungen rund 63 Prozent der bisherigen CO₂-Emissionen reduziert werden. Gleichzeitig wurde die Wohnqualität im Quartier langfristig gestärkt. 

Die Modernisierung verbindet die Weiterentwicklung des Gebäudebestands mit den Anforderungen an zeitgemäßes Wohnen. Damit bleibt Köln-Bilderstöckchen auch künftig ein attraktiver Wohnort für seine Bewohnerinnen und Bewohner.

Energieeffizienter Neubau

Neubau mit klaren Energie- und Wohnstandards

Die Modernisierung bestehender Gebäude ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Gleichzeitig bietet auch der Neubau die Möglichkeit, Wohnraum an zukünftige Anforderungen anzupassen. Dabei berücksichtigen wir wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte gleichermaßen.

Ein Beispiel ist das Quartier Ermlandweg in Münster. Hier entstehen auf fünf Baukörpern insgesamt 67 Wohnungen, davon 31 öffentlich gefördert und 36 preisgedämpft. Acht Wohnungen sind für Menschen mit Fluchthintergrund vorgesehen. Das fünfte Gebäude wird eine Kindertagesstätte beherbergen.

Das Projekt wird im Energieeffizienzstandard KfW 55 EE und nach den Vorgaben des GEG 2020 umgesetzt. Ergänzt wird das Konzept durch Versickerungsmulden und begrünte Flächen, die Regenwasser aufnehmen und speichern. Dadurch wird die Regenwasserrückhaltung auf dem Grundstück unterstützt und das Risiko von Überflutungen reduziert.